Von einer Utensiliensammlung zur Ausstellung
 

Die Sammelleidenschaft, angestoßen durch den Dachbodenfund, kannte nun fast keine Grenzen mehr.
Die sich anschließenden Sammelausflüge hat niemand gezählt: Die Flohmärkte und Stände, die durchforstet wurden oder die zahlreichen Expeditionen, die ich unternommen habe, um die vielen Raritäten aufzutreiben.




Doch nach dem der Abschnitt der Imkerstuuv eingerichtet war, konnte die Entwicklung einer gewissen Eigendynamik verzeichnet werden - kurz: "Das ist explodiert."
Nun fand ich Imkereiutensilien nicht mehr nur auf Flohmärkten, sondern auch direkt vor der Haustür, denn zahlreiche Leute aus der Gegend, die ihren Dachboden aufgeräumt hatten, lieferten etliche Exponate an.

In der Ausstellung findet sich unter anderem eine Holzhonigschleuder aus Warschau aus dem 19. Jahrhundert, eine stattliche Anzahl Beuten (Körbe oder Kästen, in denen die Bienen wohnen), so zum Beispiel eine deutsche Munitionskiste samt alliierten Lieferscheins und der Erlaubnis, sie zum Bienenkasten umzubauen, und eine fünf Zentner schwere Honigpresse, die aus einem Eichenstamm gefertigt wurde.



Unscheinbar wirken einige Stücke im Museum auf den ersten Blick der Besucher, so zum Beispiel ein 120 Jahre altes Imkerbesteck aus Hannover, das unter anderem zur Fixierung der Bienenkönigin diente, um sie mit einem Farbklecks zu markieren, um die Jahrgänge auseinander halten zu können. (In der heutigen Zeit wird eine schonendere Maßnahme angewandt: Den Bienen wird ein Farbpunkt aufgeklebt.)